Hier sind nun unsere Top-10-Tipps mit denen du deine Muay-Thai-Sparring-Fähigkeiten schneller verbessern und schärfen kannst.
Wenn über die Geschichte von Muay Thai diskutiert wird, sind sich viele uneinig wann eigentlich alles begonnen hat.
Generell aber, gilt das 16. Jahrhundert und die Zeit des alten Siams als die wahre Geburtsstunde, eine Zeit in der die Soldaten des Königs Naresuan eine eigene Kampfsportart ausübten. Bei den Kämpfen zwischen Burmesen und Thais wurde erstmals “Muay Boran” historisch mitgenannt, auch als ein Kampfsport mit Waffen. Später wurde dieser Kampfsport unter dem generellen Dachbegriff Muay geordnet.

Es gibt auch viele alte und legendäre Geschichten bezl. der thailändischen Kampfkünste, die berühmteste davon ist die Legende von Nai Khanom Tom.
Im 18. Jahrhundert wurde der thailändische Krieger Nai Khanom Tom von den Burmesen in Gefangenschaft genommen und wurde Sklave. Vor dem König und dem Hof musste er gegen elf burmesischen Soldaten kämpfen, die er eins nach dem anderen im Kampf schliesslich bezwang. Er sichert sich somit seine Freilassung und wurde ehrenhaft entlassen. Nach seiner Rückkehr nach Thailand wurde er als Held gefeiert und verbrachte anschliessend den Rest seines Lebens als Muay Boran Lehrer.
Heute wird in Muay Thai Kreisen der 17. März grosse kulturelle und historische Bedeutung beigemessen, der Tag wird jährlich als Nai Khanom Tom Tag gefeiert – in Thailand und auch weltweit.
Muay war damals eine Kampfkunst speziell für Soldaten im Krieg und wurde auch zunehmend populär als Sport. Kämpfer trafen aufeinander auf offenen Plätzen, zunächst mit blossen Fäusten und später mit Hanfseil als Handbandagen. Zuschauer kamen gerne und wetteten auch auf den Kämpfen. Mit der Zeit wurden aus solchen Kämpfen richtige Events, die regelmässig auf Märkten, bei grösseren Feierlichkeiten und in den Tempelhöfen in ganz Siam stattfanden. Solche freie Kämpfe, ohne Waffen aber mit Handbandagen nannte man „Kard Chueak“.
Über die Jahrhunderte interessierten sich Könige und auch die Aristokratie für Muay, und im frühen 20. Jahrhundert formalisierte Rama V, den König Chulalongkorn, die Sportart Muay Boran und die diversen regionalen Stilrichtungen davon, Thailand weit. Langsam wuchs auch das Interesse an Boxen, die Verwendung von Boxhandschuhen, Kämpfe im Boxring wurden zunehmend populärer und der offizielle Begriff Muay Thai etablierte sich. Mitte der zwanziger Jahre war der internationale 3-Seil- Boxring schon im Einsatz, in der Nähe des Lumpini Parks in Bangkok, mit gepolsterten roten und blauen Ecken.

König Rama VII setzte sich für klare Regeln und bessere Regulierungen stark ein, bald kamen Ringrichter dazu, ein Punktesystem und feste Rundenzeiten. Die Kämpfer trugen weiche Handbandagen, Boxhandschuhe, Tiefenschutz und kurze Shorts, die ersten internationalen Kämpfe gegen Ausländer wurden ausgetragen. Der traditionelle Stil Muay Boran und der sportliche Stil Muay Thai hatten sich nun fest etabliert, beide wuchsen weiter und wurden schliesslich zur Nationalsport Thailand’s ernannt.









